INFO: Die erste Nacht im Hotel, die erste Nacht im Zelt, in der Ferienwohnung ist immer herausfordernd. Alles ist anders als gewohnt und mein Körper braucht Zeit, um sich auf die neue Umgebung einzustellen. Tag für Tag komme ich ein bisschen besser am neuen Ort an und mache mir die Umgebung zu meiner eigenen. Ich kann nicht einfach umschalten und in den Urlaubsmodus wechseln. Das braucht Zeit. Ankommen, runterkommen, abschalten. Gerade deshalb tut es gut auch mal mehr Raum zu haben, als nur ein verlängertes Wochenende, bei dem ich spätestens ab Samstag schon wieder daran denke, was in der kommenden Woche auf mich wartet. Wir Menschen sind keine Maschinen. Zum Glück.
Drei Tage, so sagen es Studien braucht es, bis der Körper realisiert, dass Erholung überhaupt beginnen kann. Drei Tage um langsam aus dem „Funktionieren Modus“ herauszukommen und etwas Neues beginnen zu lassen.
Drei Tage, damit ich verstehe, dass ich das Alte hinter mir lassen darf. Damit sind wir ja in guter Gesellschaft. Denn auch an Ostern brauchte es – laut der Bibel – drei Tage, bis eine neue Wirklichkeit Raum greifen konnte: die Auferstehung. Hoffentlich ist euer Urlaub nicht so voll von dramatischen Wendungen. Aber hoffentlich erfahrt ihr in diesen Tagen auch ein kleines bisschen von dieser Auferstehung, einer neuen Lebenskraft, die euch wieder erfüllt und eine Ahnung davon geben kann, dass es immer wieder solche Neuanfänge im Leben für uns alle gibt.
Max Strozyk von der katholischen Kirche für Augenblick mal
Maximilian Strozyk: Der aus Bochum stammende und in Mülheim lebende Strozyk ist im Bistum Essen als Jugendseelsorger in der Duisburger Jugendkirche Tabgha tätig. Seit dem Sommer 2025 ist er außerdem Bundeskurat der DPSG (Deutsche Pfadfinder*innenschaft Sankt Georg). Als Kurat wird bei der DPSG die geistliche Begleitung bezeichnet. Ihre Aufgabe ist es, Leitungskräfte des Verbandes in Glaubensfragen zu beraten und zu sensibilisieren.
Deutsche Pfadfinder*innenschaft Sankt Georg (DPSG)
Die DPSG wurde 1929 gegründet und ist mit rund 95.000 Mitgliedern der größte katholische Pfadfinderverband und gleichzeitig einer der größten Kinder- und Jugendverbände in Deutschland. In der Deutsche Pfadfinder*innenschaft Sankt Georg sind rund 25.000 Wölflinge (7- bis 10-Jährige), 21.500 Jungpfadfinderinnen und Jungpfadfinder (10- bis 13-Jährige), 14.000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder (13- bis 16-Jährige) sowie 14.500 Roverinnen und Rover (16- bis 20-Jährige) aktiv. Geleitet und begleitet werden sie von rund 20.000 Leiterinnen und Leitern (ab 18 Jahren).
Seit dem Sommer hat die DPSG nun nicht nur einen neuen Bundeskuraten, sondern auch offiziell einen neuen Namen, der die „Geschlechtergerechtigkeit“ zum Ausdruck bringen soll. „Mit dieser Veränderung möchten wir unseren Anspruch unterstreichen, ein moderner, inklusiver und geschlechtergerechter Verband zu sein“, so die Pfadfinder.
Kontakt: Deutsche Pfadfinder*innenschaft Sankt Georg, Bundeskurat Maximilian Strozyk, Bismarckplatz 7/7a, 41061 Mönchengladbach, Internet: https://dpsg.de/de
Jugendkirche Tabgha
Vor gut 25 Jahren feierte mit Tabgha die erste deutsche Jugendkirche Premiere. In Oberhausen gegründet ist sie heute im Duisburger Dellviertel angekommen – wandelbar, offen und nah an jungen Lebenswelten.
Kontakt: Jugendkirche TABGHA, Dellplatz 35, 47051 in Duisburg, info@tabgha.ruhr, Internet: https://tabgha.ruhr
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Dies ist ein Beitrag der katholischen Redaktion KiP-NRW für die Verkündigungssendung "Augenblick mal" im NRW-Lokalfunk. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Redaktionsleiter Stefan Klinkhammer | Redaktion KiP-NRW | 0221 - 96 90 03 30 | Mail: klinkhammer@kip-nrw.de- Abschalten als Prozess

