Pressemitteilung

Es tut noch weh

  • 21.02.2026


Dass Alkohol krank machen, Familien belasten und auseinanderbrechen lassen kann, das ist allgemein bekannt. Trotzdem ist der Sekt zum Anstoßen oder das Feierabendbier aus dem Alltag nicht wegzudenken – wer nicht mittrinkt, wird schief angeguckt. Sarah Vecera erzählt von ihren Erfahrungen und sagt deutlich: niemand muss erklären, wenn er oder sie nicht trinkt.

 

Weitere Informationen zum Thema:

Alkoholsucht belastet nicht nur die Person, die trinkt, sondern oft das ganze private Umfeld: Partnerinnen, Eltern, Kinder und Freundinnen erleben häufig Sorge, Überforderung, Streit oder Erschöpfung im Alltag. Viele Angehörige fühlen sich allein oder wissen nicht, wo sie Unterstützung finden können. Dabei ist es wichtig zu wissen: Sie sind nicht allein – und es gibt Hilfe speziell für Menschen, die mit einer suchtkranken Person verbunden sind. Professionelle Beratungsstellen können Angehörigen helfen, die Belastung zu verstehen, die eigenen Grenzen wahrzunehmen und konkrete Wege zu finden, wie man gut für sich selbst sorgen kann, ohne allein mit der Situation zurechtkommen zu müssen. Angehörige dürfen diese Angebote nutzen – auch wenn die suchtkranke Person selbst (noch) keine Hilfe möchte.

In Nordrhein-Westfalen gibt es evangelisch geprägte Beratungsstellen, bei denen Sie vertraulich Unterstützung bekommen können – sei es im Einzelgespräch, in Informations- und Begleitangeboten oder bei der Vermittlung in weiterführende Hilfen, zB.:

Diakonie Fachstelle Sucht Dortmund
Die Diakonie Fachstelle Sucht in Dortmund bietet Beratung für Menschen mit Suchtproblemen und ihre Angehörigen. Hier können Sie erste Gespräche führen, Ihre Fragen offen ansprechen und gemeinsam Wege für Entlastung und Unterstützung entwickeln. Ansprechpartner*innen helfen bei der Einschätzung der Situation und vermitteln bei Bedarf in weitere Hilfs- und Therapieangebote.

Angebote wie DigiSucht – eine digitale, vertrauliche Suchtberatung für Betroffene und Angehörige – ergänzen die lokalen Beratungen und können auch online genutzt werden.

(Quelle: Text mit Hilfe von KI erstellt.)

Es tut noch weh
  • AM260221