Sarah Vecera erzählt davon, dass Fasten Platz für Dankbarkeit, Aufmerksamkeit und das Zusammensein mit anderen macht.
Christliches Fasten und der Ramadan sind wichtige Zeiten der Besinnung und der bewussten Lebensgestaltung im Christentum und im Islam.
Im christlichen Fasten – besonders in der Zeit vor Ostern – geht es darum, innezuhalten, auf Gewohnheiten zu verzichten und den eigenen Glauben zu vertiefen. Viele Menschen nutzen diese Wochen, um sich stärker auf Mitmenschen, Gebet, Stille und Verantwortung füreinander zu konzentrieren.
Der Ramadan ist der Fastenmonat im Islam. In dieser Zeit verzichten gläubige Musliminnen und Muslime von der Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang auf Essen und Trinken. Neben dem körperlichen Verzicht stehen auch Nächstenliebe, Gebet, Selbstdisziplin und soziales Miteinander im Mittelpunkt.
Beide Fastenzeiten zeigen: Fasten ist in verschiedenen Religionen ein Weg, den Alltag bewusster zu gestalten, den Glauben zu stärken und den respektvollen Umgang mit anderen Menschen zu fördern.
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