Pressemitteilung

Freundlichkeit

  • 20.08.2026
  • Max Testermann (Redakteur)

Der Beitrag zum Nachlesen:

Neulich an der Kasse. Die Kassiererin bekommt den Bon nicht aus der Kasse, die Schlange wird länger, die Kassiererin seufzt. Alle gucken genervt. Ich lächle und sage: kein Stress, wir haben Zeit. Sie schaut auf und lächelt zurück.

Ich versuche das öfter. Ganz bewusst freundlich zu sein. Die Freundlichkeit, die bleibt, auch wenn nchts zurückkommt. Auch wenn der Ton rau ist und die Welt an dem Tag hart wirkt. Ich versuche das öfter, weil ich an mir selbst merke, wie gut das tut.

Und trotzdem, Freundlichkeit im Alltag klingt vielleicht weich, ist aber Arbeit. Freundlich denken, wenn ich müde bin. Freundlich handeln, wenn ich ärgerlich bin. Und jedes Mal merke ich: es tut zuerst mir gut. Mein Kopf wird leichter. Dann öffnet sich oft eine Tür zu einem Menschen, die vorher zu war.

Freundlichkeit ist kein Zeichen von Schwäche. Sie ist eine Entscheidung, die ich jeden Morgen neu treffe. Manchmal gelingt sie nicht, dann bin ich patzig und ärgere mich. Am nächsten Tag probiere ich es wieder. Und ich nehme mir einen freundlichen Satz mehr vor, als nötig wäre. Er kostet nichts und verändert mehr, als ich denke.

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Dies ist ein Beitrag der evangelischen Redaktion PEP für die Verkündigungssendung "Augenblick mal" im NRW-Lokalfunk. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Julia-Rebecca Riedel | Ev. Rundfunkreferat NRW | Kirche im Privatfunk | Tel.: 0151 - 57417207 | Mail: riedel@rundfunkreferat-nrw.de
Freundlichkeit
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