Pressemitteilung

Frieden fördern

  • 21.09.2026
  • Johanna Risse (Redaktion KiP)

INFO: Jedes Jahr wird der Weltfriedenstag weltweit am 21. September gefeiert. 1981 hat die UN-Generalversammlung beschlossen, den dritten Dienstag im September als internationalen Friedenstag zu begehen. An diesem Tag wurden die Jahressitzungen der UN-Generalversammlung eröffnet. Seit 2001 gilt der 21. September als festes Datum für den Weltfriedenstag.

Den Neujahrstag begeht die katholische Kirche als Weltfriedenstag. Für Papst Leo XIV. war der 1. Januar 2026 ein Anlass, an einige grundlegende Wahrheiten zu erinnern.

Vatikanstadt (KNA) Zu Beginn des neuen Jahres 2026 hat Papst Leo XIV. zu einer umfassenden Haltung der Friedfertigkeit aufgerufen. Bei einem Gottesdienst im Petersdom aus Anlass des katholischen Weltfriedenstages betonte er, dass die Welt nicht durch Waffen oder durch „das Verurteilen, Unterdrücken oder Eliminieren von Brüdern und Schwestern“ gerettet werde. Sie werde vielmehr gerettet „durch das unermüdliche Bemühen, zu verstehen, zu vergeben, zu befreien und alle anzunehmen, ohne Berechnung und ohne Angst“.

In seiner Predigt erinnerte der Papst an seine unlängst veröffentlichte Botschaft zum 1. Januar als Weltfriedenstag. Diese hatte er unter das Motto gestellt: „Der Friede sei mit euch allen: hin zu einem ‚entwaffneten und entwaffnenden‘ Frieden“. In dem Schreiben übte er scharfe Kritik an einer zunehmenden Militarisierung des Denkens, an steigenden Rüstungsausgaben und an einer religiösen Überhöhung des Krieges. Zugleich forderte er verstärkte Bemühungen um Frieden auf den Wegen der Diplomatie und der Verhandlung zwischen verfeindeten Staaten.

Weltfriedenstag seit 1968

Bereits Papst Paul VI. führte den Weltfriedenstag zu Neujahr 1968 ein, um angesichts des Wettrüstens zwischen Ost und West und zahlreicher Kriege den Frieden zu fördern. Seither veröffentlichen die Päpste stets eine besondere Botschaft zu diesem Tag. In der kirchlichen Liturgie wird der 1. Januar zudem als „Hochfest der Gottesmutter Maria“ begangen.

Unser Gesprächspartner: Msgr. Dr. Markus Hofmann – Stadtdechant und Münsterpfarrer. Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki hat Monsignore Dr. Markus Hofmann (56) zum Stadtdechanten in Bonn ernannt. Hofmann trat sein Amt zum 1. März 2025 an und ist zugleich Pfarrer der Kirchengemeinde St. Martin (Bonner Münster) und St. Petrus. Seit 2012 ist Hofmann residierender Domkapitular in Köln. Diese Aufgabe nimmt er auch als Stadtdechant von Bonn weiter wahr.

Markus Hofmann wurde am 11. März 1968 in Porz am Rhein geboren und wuchs in Köln-Weidenpesch auf. Am städtischen Dreikönigsgymnasium erwarb Hofmann 1987 die Allgemeine Hochschulreife und studierte dann als Priesterkandidat des Erzbistums Köln Theologie in Bonn und in Rom. Nach der Pastoralausbildung am Kölner Priesterseminar und in den Gemeinden St. Georg in Köln-Weiß und St. Remigius in Köln-Sürth wurde er am 23. Juni 1995 im Kölner Dom zum Priester geweiht. Es folgten drei Jahre als Kaplan an St. Franziskus-Xaverius in Düsseldorf-Mörsenbroich.

Mehr: https://www.bonner-muenster.de/kontakt/muensterpfarrer/index.html

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Dies ist ein Beitrag der katholischen Redaktion KiP-NRW für die Verkündigungssendung "Augenblick mal" im NRW-Lokalfunk. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Redaktionsleiter Stefan Klinkhammer | Redaktion KiP-NRW | 0221 - 96 90 03 30 | Mail: klinkhammer@kip-nrw.de
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