Pressemitteilung

Nur wenn es dir gut geht

  • 11.09.2026
  • Maximilian Strozyk (Autor)

INFO: „Nur wenn es dir gut geht, kann es auch anderen gut gehen.“ Im Rahmen einer Coachingausbildung habe ich diesen Satz mal gelernt und sage ihn seitdem immer und immer wieder anderen Menschen zu. „Nur wenn es dir gut geht, kann es auch anderen gut gehen.“ Die meisten schmunzeln, wenn sie die Worte reflektieren, manche verdrehen auch schonmal die Augen, weil sie diesen Satz von mir nicht mehr hören können. Auch mich fordert das immer wieder heraus, wenn ich es mir selber vor Augen führe. Wir Menschen, du und ich, wir brauchen Energie und Kraft für unser Leben und Momente des Abschaltens und Auftankens, damit wir dann auch wieder für andere da sein können.

Sich um sich selbst zu kümmern ist dann in einem positiven Sinne egoistisch, weil es ernst nimmt, dass ich nicht nur funktionieren kann. Wenn meine Batterien leer sind und ich nur angespannt bin, dann werden es andere Menschen an meinem Verhalten merken. Gerade dann, wenn es besonders trubelig wird, darf und muss ich mich also mal rausziehen können.

Als Christ*innen dürfen wir an einen Gott glauben, der das ganz genau so macht. Nach der Schöpfung, so erzählt es die bildhafte Geschichte der Bibel, macht Gott nicht einfach weiter, sondern er gönnt sich mal richtig was und lässt es sich einen Tag gut gehen. Und auch sein Sohn, Jesus Christus, zieht sich immer wieder dann zurück mit seinen Freund*innen, wenn es gerade alles zu viel wird. Sie wissen, dass nur, wenn es ihnen gut geht, sie auch für andere da sein können. Also: Lass es dir gut gehen.

Maximilian Strozyk: Der aus Bochum stammende und in Mülheim lebende Strozyk ist im Bistum Essen als Jugendseelsorger in der Duisburger Jugendkirche Tabgha tätig. Seit dem Sommer 2025 ist er außerdem Bundeskurat der DPSG (Deutsche Pfadfinder*innenschaft Sankt Georg). Als Kurat wird bei der DPSG die geistliche Begleitung bezeichnet. Ihre Aufgabe ist es, Leitungskräfte des Verbandes in Glaubensfragen zu beraten und zu sensibilisieren.

Deutsche Pfadfinder*innenschaft Sankt Georg (DPSG)
Die DPSG wurde 1929 gegründet und ist mit rund 95.000 Mitgliedern der größte katholische Pfadfinderverband und gleichzeitig einer der größten Kinder- und Jugendverbände in Deutschland. In der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg sind rund 25.000 Wölflinge (7- bis 10-Jährige), 21.500 Jungpfadfinderinnen und Jungpfadfinder (10- bis 13-Jährige), 14.000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder (13- bis 16-Jährige) sowie 14.500 Roverinnen und Rover (16- bis 20-Jährige) aktiv. Geleitet und begleitet werden sie von rund 20.000 Leiterinnen und Leitern (ab 18 Jahren).

Mit dem neuen Namen Pfadfinder*innenschaft soll auch die „Geschlechtergerechtigkeit“ zum Ausdruck gebracht werden. „Mit dieser Veränderung möchten wir unseren Anspruch unterstreichen, ein moderner, inklusiver und geschlechtergerechter Verband zu sein“, so die Pfadfinder.

Kontakt: Deutsche Pfadfinder*innenschaft Sankt Georg, Bundeskurat Maximilian Strozyk, Bismarckplatz 7/7a, 41061 Mönchengladbach, Internet: https://dpsg.de/de

Jugendkirche Tabgha
Vor gut 25 Jahren feierte mit Tabgha die erste deutsche Jugendkirche Premiere. In Oberhausen gegründet ist sie heute im Duisburger Dellviertel angekommen – wandelbar, offen und nah an jungen Lebenswelten.

Kontakt: Jugendkirche TABGHA, Dellplatz 35, 47051 in Duisburg, info@tabgha.ruhr, Internet: https://tabgha.ruhr

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Dies ist ein Beitrag der katholischen Redaktion KiP-NRW für die Verkündigungssendung "Augenblick mal" im NRW-Lokalfunk. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Redaktionsleiter Stefan Klinkhammer | Redaktion KiP-NRW | 0221 - 96 90 03 30 | Mail: klinkhammer@kip-nrw.de
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