Heute im „Augenblick mal!“ spricht Sarah Vecera über das Lied „Stille Nacht, heilige Nacht“ und darüber, dass Respekt für andere manchmal bedeutet, ein liebgewonnenes Bild nochmal genau anzusehen und dann vielleicht neu zu malen.
Hier geht’s zum Buch von Sarah Vecera.
Sarah Vecera analysiert persönlich, kraftvoll und klar, wie sich rassistische Strukturen in Kirche, Glaubenspraxis und gesellschaftlichen Narrativen verankert haben – oft unbewusst, aber mit weitreichenden Folgen.
Ausgehend von der provokanten Frage des Buchtitels zeigt sie, wie sehr Vorstellungen von „Weißsein“ religiöse Bilder prägen, und wie diese Wahrnehmungen Wirklichkeit beeinflussen. Dabei verbindet sie theologische Reflexion, historische Einordnung und eigene Erfahrungen als Woman of Color in der Kirche.
Veceras Buch ist ein Appell zur Veränderung: Es lädt dazu ein, tradierte Bilder kritisch zu prüfen, Machtstrukturen sichtbar zu machen und sich für eine Kirche einzusetzen, die wirklich vielfältig, gerecht und offen ist. „Wie ist Jesus weiß geworden?“ ist ein mutiges, aufrüttelndes und zugleich hoffnungsvolles Plädoyer für eine diskriminierungssensible Zukunft.
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Dies ist ein Beitrag der evangelischen Redaktion PEP für die Verkündigungssendung "Augenblick mal" im NRW-Lokalfunk. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Julia-Rebecca Riedel | Ev. Rundfunkreferat NRW | Kirche im Privatfunk | Tel.: 0151 - 57417207 | Mail: riedel@rundfunkreferat-nrw.de
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