INFO: An der vor 13 Jahren eingerichteten Grabes-Kirche St. Elisabeth der Pfarre St. Vitus in Mönchengladbach-Eicken gibt es seit zehn Jahren das gleichnamige Trauer-Café. In der Regel an jedem ersten Samstag im Monat öffnet im Pfarrheim von St. Elisabeth an der Bökelstraße 178 das sogenannte Trauer-Café, wo sich Trauernde begegnen und austauschen können, dazu Sprech-Zeiten für Trauernde. Das Angebot der örtlichen Trauer-Seelsorge will Angehörigen sowie Freunden der Verstorbenen zur Seite stehen, aber auch Tod und Trauer zur Sprache bringen und enttabuisieren. Der Anstoß kam von Gemeindereferentin Ulrike Gresse und wurde mit engagierten Ehrenamtlichen aus der Gemeinde von St. Elisabeth entwickelt.
Leiterin des Elisabeth-Cafés ist seit 1. März 2022 Pastoralreferentin Beatrix Hillermann, die von sechs ehrenamtlichen Frauen unterstützt wird. Für das Team werden weitere Interessierte gesucht, für die im kommenden Jahr zur Vorbereitung einen Einführungskurs angeboten werden wird. Kontakt unter Tel. 02161 / 2489212 oder 0151 / 52635910, per E-Mail: Beatrix.hillermann@pfarre-sankt-vitus.de. Mehr: www.trauerseelsorge-elisabeth-mg.de .
Deutscher Hospiztag 2022: Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband rief im Jahr 2000 den Deutschen Hospiztag ins Leben gerufen. Er wird jährlich am 14. Oktober in enger Anbindung an den Internationalen Welthospiztag begangen. Er fand unter dem Leitwort „Hospiz kann mehr“ am 8. Oktober statt, um die Aufmerksamkeit für hospizliche und palliative Belange auf internationaler Ebene zu stärken. Veranstalter sind die Worldwide Hospice and Palliative Care Alliance (WHPCA) als Netzwerk von nationalen Hospiz- und Palliative Care Organisationen und weiteren Partnern und durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) unterstützt.
In Deutschland gibt es rund 1.500 ambulante Hospizdienste, ca. 250 stationäre Hospize für Erwachsene sowie 19 stationäre Hospize für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, ca. 340 Palliativstationen in Krankenhäusern, vier davon für Kinder- und Jugendliche (Stand 10.06.2022, Quellen DHPV und Deutscher Kinderhospizverein). 250 stationäre Erwachsenen-Hospize haben im Durchschnitt je ca. 10 Betten, d.h. es gibt ca. 2500 Hospizbetten, in denen bei einer durchschnittlichen Auslastung von 80 Prozent und einer Verweildauer von 22 Tagen pro Jahr ca. 33.500 Menschen versorgt werden. Es gibt 403 Teams der Spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV, Quelle: Kassenärztliche Bundesvereinigung, Stand 15.10.2021, abgerufen am 10.06.2022), 36 davon für Kinder und Jugendliche (Quelle: Deutscher Kinderhospizverein, Stand 10.06.2022). Bis 2021 haben 14.620 Mediziner*innen die Zusatzausbildung Palliativmedizin absolviert (Quelle: Bundesärzekammer, Stand 31.12.2021, abgerufen am 10.06.2022).
Mehr als 120.000 Menschen engagieren sich ehrenamtlich, bürgerschaftlich und hauptamtlich und unterstützen die Arbeit für schwerstkranke und sterbende Menschen, die während ihrer letzten Lebensphase nicht auf die Geborgenheit und die Wärme einer vertrauensvollen Begleitung verzichten sollen. Wenn es ihr Wunsch ist, sollen sie soweit wie möglich in ihrem gewohnten häuslichen Umfeld betreut und versorgt werden. Hierbei müssen die Fortschritte der Schmerztherapie und die Möglichkeiten der Linderung schwerer körperlicher Symptome allen schwerstkranken und sterbenden Menschen gleichermaßen zugutekommen.
Mehr: https://www.dhpv.de/
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